Nadja fliegt durch Realität & Traum

zwischen Zeit und Raum

Herbst

Es raschelt unter den Füssen und leuchtet glanzvoll im Sonnenlicht,

wenn der Strahl, die Wolkenfetzen durchbricht.

Das Herbstlaub ist so wunderschön und flüstert sanft:

“ Sommer, Aufwiedersehn “

Der Wind singt Lieder von Liebe und Schmerz

von Ankunft und Abschied, denn es ist Herbst.

Melancholie schwebt über dem Tag,

oh, wie ich das mag.

Drachen steigen hoch in die Luft und wenn der Sturm Gedanken mit

auf Reisen nimmt, dann bin auch ich noch einmal Kind und spiele im Wind.

Regentropfen rennen an der Fensterscheibe um die Wette und ich zeichne

die Linien mit dem Finger nach….fliessend ist das Leben.

Heisser Tee und der Geruch von Maronen tanzt durch den Raum und

schenkt mir ein neuen, bunten Traum.

Der Herbst hat ein Band um uns gelegt, es hält, auch wenn der Sturm

über die Felder fegt.

Nebelschwaden küssen die Bergwipfel sanft, wie grauweisse Seide,

umhüllt sie manchmal den Tag, dann geniesse den Schleier,

bevor er wieder fällt und alles erhellt, denn die Stille vermag oft mehr

Kraft zu geben, als das laute, grelle Leben.

Golden kann der Herbst sich zeigen, holt sacht die Blätterpracht von den Zweigen

und strahlt so farbenfroh in seiner ganzen Farbpalette, wie eine runde Bernsteinperlenkette.

Mit all seinen Seiten soll der Herbst mich begleiten, bis der Winter ihn

mit Schnee zudeckt und erst nach dem Frühling, der Sommer ihn mit den

letzten, warmen Sonnenstrahlen wieder erweckt

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