Nadja fliegt durch Realität & Traum

zwischen Zeit und Raum

Die Last mit der Lust

Lust ist mein Teufel, er sitzt da, grinst und lauert mich auf, wenn er nichts besseres zu tun hat….

Ich will Nähe, er will Distanz

Ich will Obst, er Schokolade

Ich will Liebe, er nur Sex

Ich will Ordnung, er Chaos

Ich will mit ihm streiten, aber er lächelt nur, mit seinem Feuer im Blick und seinem flammenden Schwanz, und seinen schwarzen Hörnern schaut er mir tief in die Augen.

Ich sage: “ Lass mich in Ruhe, ich muss nachdenken ! “ Er springt mir in den Nacken und mein Kopf schmerzt die halbe Nacht…..

“ Hau ab „, schrei ich ihn an, aber dieser Dreckskerl, von Lust, überkommt mich immer wieder und seine Funken brennen sich in meine Seele.

Schlaf gut, träum süss „, flüstert es in mein Ohr und die Sehnsucht beginnt mich zärtlich zu streicheln, bis die Lust mich ins Bodenlose reisst.

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2 Gedanken zu „Die Last mit der Lust

  1. Unter den lyrischen Auseinandersetzungen, die ich so hin und wieder zu lesen bekomme, ist das eines der widersprüchlichsten, konsequentesten und deswegen so gut.
    Das Gute funktioniert ohne das Schlechte nicht.
    Gott ist ohne Teufel nicht denkbar.
    Die philosophische Konsequenz: phanta rei.

    Lieben Gruß
    Kariologiker

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