Nadja fliegt durch Realität & Traum

zwischen Zeit und Raum

Ein ganz normaler Tag

Ein ganz normaler Wochentag: Halb sechs, ring, ring, aufstehen. Sohnemann wecken, mit dem Hund schnell raus, Pippi machen lassen, Frühstück richten, Pausenbrote richten, Töchterchen steht auch schon da und fordert eine Haarspange, die nicht zu finden ist. Hund füttern und selber anziehen. Kind 1 geht zum Bus, nachdem man ihm alles hinterher getragen hat. Kind 2 sucht noch die Haarspange. Der Mann geht los, nachdem er die richtige Hunderunde übernommen hat, zur Arbeit. Hund will mit seiner Schnuffeldecke spielen und stupst mich an. Kind 2 ist angezogen und nun im Bad. Endlich Frühstück, dann selber ins Badezimmer und Sachen für die Arbeit richten. Ein Blick auf die Uhr und ohje, wir müssen los. Tochter abgeben und auf zur Arbeit. Rote Ampeln, schläfrige Autofahrer und das Lied im Radio erinnert an alte Zeiten. Parkplatzsuche und die Zeit im Nacken. Bin schon verschwitzt, bevor ich überhaupt angekommen bin. Komme mir vor, wie ein Kraken, benötige acht Arme auf einmal. Der Arbeitstag geht vorrüber und wieder drängelt die Uhr, jetzt nur kein Stau. Tochter abholen, ab nach Hause. Hund freut sich riesig, erstmal spazieren gehen, der Magen hängt schon in den Kniekehlen und gibt Bärengeräusche von sich. Hund zufrieden, Frauchen hungrig, nun noch kochen, was nix da ?! Montag, oh nein, erst noch einkaufen…..Sohn kommt auch von der Schule. Essen, Hausaufgaben mal 2 und nebenher schon mal die Wohnung auf Vordermann bringen: Wäsche machen, saugen, Geschirrspüle sollte auch noch ausgeräumt werden und meine Füsse wollen nicht mehr stehen. Ein Blick auf den Kalender, in der Hoffnung, heute mal keinen weiteren Termin zu haben, wie Tanzgruppe der Tochter, Taxifahrten für den Sohn, irgendwelche Schulgespräche, Arzttermine oder Nachbarins Katze hüten ect…usw.., denn dieses Gefühl “ Ich könnte im Stehen schlafen „, schleicht sich langsam ein. Tochter will zur Freundin, Sohn jammert über die vielen Hausaufgaben. Ein Blick auf die Uhr, nochmals in die Küche, Essen warm machen für den Mann. Kurze Gespräche über den Tag, dann nochmals Abendrunde mit Hund, die übernimmt der Herr, da die Dame, nicht mehr mag, im Winter hat sie im Dunkeln so und so Angst. Kinder unter die Dusche scheuchen, selber abduschen, rein in die Wohlfühlklamotten und am besten nix mehr hören, sehen, sagen oder tun müssen. Es ist spät, Tochter liegt schon, nach Gutenachtgeschichte und Lied, im Bett. Zuvor wurde noch die Kleidungsfrage für den nächsten Tag geklärt, besser gesagt ausdiskutiert. Sohn erzählt ohne Punkt und Komma von etwas, von dem ich nicht weiß, ob ich es wissen muss. 😉 Hund liegt schon faul aufm Sofa. Nun geht auch Sohnemann ins Bett und ich gleich hinterher, denn nicht nur der Hund schnarcht schon, auch der Mann hat das Traumland auf der Couch betreten. Beim Zähneputzen ein Blick in den Spiegel und die Frage steht im Raum, wohin doch die Zeit geflogen ist. Gute Nacht und bis morgen, wenn es wieder läutet: Ring, ring !!! 😉 coffee

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